Sozialraumorientierung

Die sozialräumliche Jugendarbeit setzt auf Stadtteilorientierung und Mobilität als wesentliches Grundelement. Sie bemüht sich um den Erhalt und den Ausbau sozialer Lebensräume und versteht sich als Lobby für Jugendliche und ihre Interessen im Stadtteil. Sie fördert das kreative Potential von Jugendlichen und zeigt ihnen Möglichkeiten, gestalterisch auf ihre Lebenswelt Einfluss zu nehmen. Damit definiert der sozialräumliche Ansatz Jugendarbeit nicht über persönliche Defizite, sondern setzt auf die positive Gestaltung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Aktuell

infoAnimation 19/2009.
Jugendliche im öffentlichen Raum.
Moosseedorf: DOJ, 2009.
Eine Spezialausgabe der Fachzeitschrift infoAnimation zur Fachtagung "Jugendliche im öffentlichen Raum" vom 22.10.2009.

infoAnimation 11/2007.
Sozialräumliche Perspektiven.
Moosseedorf: DOJ, 2007.

Soziale Brennpunkte

Hochhaus

In den meisten europäischen Grossstädten gibt es Wohngegenden, die als "soziale Brennpunkte" gelten. Diese von den Behörden oft vernachlässigten Regionen bergen sozialen Sprengstoff.

[Mehr dazu...]

Fachliteratur

Ulrich Deinet.
Sozialräumliche Jugendarbeit: Grundlagen, Methoden und Praxiskonzepte.
VS Verlag, 2009 (3. Auflage).

Richard Krisch.
Sozialräumliche Methodik der Jugendarbeit: Aktivierende Zugänge und praxisleitende Verfahren.
Weinheim: Juventa, 2008.

Wikipedia

Worterklärung: Sozialraumanalyse

Links

Deutsches Online-Journal sozialraum.de
sozialraum.de (lesenswerte Artikel von Fachleuten zum Thema Sozialraum)


jugendarbeit.ch - erstellt: 31.12.09 - geändert: 13.11.10 - © 2010 by pm